Langsam entwickelt sich hier eine Art Brieffreundschaft mit Menschen, die unterschiedliche Meinungen / Ansichten haben. Das ist doch sehr erfreulich, denn oftmals sind meine Kritiker zwar vorhanden, aber nicht für eine offene Diskussion bereit.
Herr C. Holz,
ich empfehle Ihnen dringend die Inhalte unseres E-Mail Verkehrs von Ihrer Website zu entfernen, da ich ansonsten rechtliche Schritte gegen Sie einleiten werde.
Wie Sie hoffentlich wissen, kann das veröffentlichen von privaten E-Mail Inhalten ohne vorherige eindeutige Zustimmung durch das Persönlichkeitsrecht einen Straftatbestand darstellen. Daher bitte ich sie höflichst, die Inhalte schnellstmöglich zu entfernen.
Ihre Meinung und ihr (rein hypothetisch trauriges) Leben interessieren mich nicht, ich empfand lediglich den Flyer als so schlecht, dass ich Ihnen schreiben musste.
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Herr T.,
Erheiternd ist mitzuerleben, wie Sie erst und gespielt belustigt die große Klappe riskieren, sich jetzt aber förmlich einsch…, weil Ihr Hirnmüll und meine Erwiderungen im Weltnetz erschienen sind. Wollen Sie mich jetzt einschüchtern und machen Sie auf dicke Hose und drohen mir wie im Kindergarten mit Papa oder großem Bruder?
Weit kommen Sie mit Ihrer Anzeige nicht. Erstmal kommt außerdem a Unterlassungserklärung.
In der Telefonsoftware gibt´s hunderte Zeitgenossen T.. Dass SIE dann als Autor des Hirnmülls identifiziert werden, ist daher unwahrscheinlich. Und sondern Sie einfach keinen Hirnmüll ab, dann müssen Sie nicht ängstlich bedacht sein zu verhindern, dass Jemand außer dem direkten Empfänger erfährt, wie Sie ticken.
Und NOCH einmal: Das Bladl ist bestens, denn es schlägt ein und es provoziert und nach dessen Einwurf registriert der Zähler das höchste Besucheraufkommen, denn an dessen Verfassen wirkten obendrein Experten mit. Ich spüre, Sie werden davon angesprochen; Sie bekommen nämlich vor Augen geführt, dass Sie seit Jahrzehnten einer falschen und destruktiven Welt- und Gesellschaftserklärung anhängen. Festzustellen, dass Sie jahrzehntelang in der >falschen< Welt lebten, wollen Sie aber nicht wahrhaben und heißen das Bladl deshalb >schlecht< und lassen mich wissen, dass es Sie sogar lachen lasse. Träumen Sie Ihr linkes Wolkenkuckucksheim nur weiter, Herr T. -> ICH fühle mich angenehm frei, seit ich nach 27 Jahren Linkersein Rechter bin. Es ist auch wie beim Männerohrenschmuck: Rechts cool, links schwul.
Mich erfüllt mit Genugtuung zu erleben, dass Sie sich wiederholt auf meinem Netzplatz umschauten. Er hat also Etwas. Sie mit rechten Gedanken zu infizieren war nämlich mein Ziel. Ihre Texte werden auch immer verzweifelter, Herr T., Sie sind einfach erledigt. Jeder, dem ich den Kopf zurechtrückte, gesteht, er sei nicht mehr derselbe. Dabei war´s bei Ihnen noch milde; selbst Staatsanwälte nannte ich in der Gerichtsverhandlung: <doof>, <Lusche> und <rote Lumpen>. Und mir passierte Nichts, weil die Stärke meiner Argumente ihr Denken zu meinen Gunsten veränderte.
Mit demokratischen und antifaschistischen Grüßen Christian Holz
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